Lyrik in der Schulbibliothek


"Schmier dir die Nasenspitze ein und stell dich in den Mondenschein." Diese und weitere Gedichtzeilen schwebten am Welttag der Poesie, dem 21. März 2015, durch die Schulbibliothek.
Schulbibliothekarin Frau Hahn hatte diesen Tag zum Anlass genommen, die 4b zu einem Gedichte-Reigen einzuladen, der die Schülerinnen und Schüler dazu verleiten sollte, sich auf andere, spielerische Weise dem Thema Lyrik zu nähern.

"Dichten einfach so zum Spaß, wenn sie sirren." Was verbirgt sich wohl hinter diesen Wörtern? Handys? Bienen?
Anfangs bekamen die Schülerinnen und Schüler lediglich wenige Zeilen "ihres" Gedichts zu lesen und überlegten fieberhaft gemeinsam, worum es darin wohl gehen mag. Plötzlich standen zahlreiche Geschichten im Raum. Die Kinder hatten große Freude am Interpretieren und übertrafen sich mit kreativen Ideen. Erst im Anschluss erhielt jede Schülerin und jeder Schüler das vollständige Werk: Das Erstaunen war teilweise groß, denn so manche/r hatte hinter den Zeilen etwas ganz anderes vermutet!

Die Neugier auf Lyrik war somit geweckt und damit verbunden der Ehrgeiz, das "eigene" Gedicht beim nächsten Treffen in der darauf folgenden Woche auf seine/ihre eigene Weise vorzutragen. Manche schafften es sogar, dieses auswendig aufzusagen!

Engagiert und mit Freude stellten sie sich dem Votum der Mitschülerinnen und Mitschüler, und diese waren streng: Nach jeder Präsentation gab es eine "Tipp" und "Topp"-Runde, in welcher die Auftritte bewertet wurden und die Vortragenden Ratschläge bekamen, was sie beim nächsten Mal besser machen sollten. Angeregt durch diese Aktion übte Frau Emrich, die Klassenlehrerin der 4b, in den nächsten Wochen verschiedene Vortragstechniken ein.

Und wer wissen möchte, wer sich genau hinter den "sirrenden Dichtern" verbirgt, fragt einfach die Klasse 4b - oder Frau Hahn!